CoreProtect kann protokollierte Blockänderungen suchen und passende Spielaktionen zurückrollen. Beginne mit einem gefilterten Lookup, sichere die Welt unabhängig und prüfe einen eng begrenzten Rollback mit #preview. Erst wenn Spieler, Zeitraum, Position, Aktion und Material stimmen, wendest du die geprüfte Vorschau gezielt an. Ein Log-Plugin ersetzt kein überprüftes Server-Backup.
Zugriff und Suchbereich zuerst festlegen
Die Anleitung betrifft das Minecraft-Plugin und ein bereits kompatibles, geladenes CoreProtect. Prüfe mit /co status den installierten Stand und dessen Befehlsdokumentation. Die unten verlinkten Quellbelege sind festgeschrieben; sie garantieren nicht, dass eine ältere Installation /co apply und /co cancel ebenso unterstützt. Kläre Abweichungen zuerst in einer Testinstanz.
Vergib /co lookup und /co rollback als getrennte Berechtigungen. Die offizielle Referenz führt dafür coreprotect.lookup und coreprotect.rollback auf; beide sind standardmässig Operator-Rechten zugeordnet. Eine Gruppe, die Vorfälle nur untersuchen soll, braucht keinen Rollback-Zugriff. Vermeide coreprotect.* für allgemeine Moderation, da es laut Referenz alle CoreProtect-Befehle freigibt. CoreProtect: Berechtigungen
Ein Lookup ändert keine Blöcke und hilft, die Abfrage einzugrenzen. Die Parameter bedeuten: u: für Nutzer, t: für Zeit, r: für Radius, a: für Aktion und i: für ein bestimmtes Material. Für eine gezielte Suche nach entfernten Steinblöcken könnte ein Beispiel so aussehen; ersetze Name, Zeit und Radius durch den konkreten Vorfall:
/co lookup u:Spielername t:15m r:12 a:-block i:stone
a:-block grenzt auf abgebautes Material ein; i:stone nimmt nur Stein mit. Ein numerischer Radius wird um die Position des ausführenden Spielers ausgewertet, also stelle dich für die Suche nahe an den betroffenen Ort. Ohne r: sucht ein Lookup laut Dokumentation global. t:15m ist ein relatives Fenster zum Zeitpunkt der Abfrage, kein festes Datum. Notiere Welt und Mittelpunkt; vor der Vorschau müssen Position und Zeitfenster erneut zum Vorfall passen. Bei vielen oder unklaren Treffern verkleinere zuerst Zeitfenster oder Gebiet, bevor du über einen Rollback nachdenkst. Für eine Trefferzahl kannst du #count an die Lookup-Abfrage hängen. CoreProtect: Befehle und Filter
Vor dem Eingriff separat sichern
Ein Rollback verändert die laufende Welt. Erstelle davor ein konsistentes vollständiges Backup. Stoppe den Server für eine Dateikopie sauber oder nutze einen dokumentierten konsistenten Backupablauf. Warte auf den erfolgreichen Abschluss und bewahre die Kopie ausserhalb der betroffenen Serverdaten auf. Sichere Welt und die für den Server relevanten Plugin- und Konfigurationsdaten; wenn du einen separat gespeicherten Datenbankstand für einen Wiederanlauf brauchst, prüfe, ob dieser im Backup enthalten ist. Erprobe den begrenzten Vorgang zuerst auf einer getrennten Testkopie mit eigenem Datenbankstand; die Testinstanz darf keine produktive CoreProtect-Datenbank verwenden. Ein blosses Lookup oder das CoreProtect-Protokoll ist keine unabhängige Sicherung der Welt. Die Anleitung zum Minecraft-Server-Backup erklärt, warum eine getrennte Testkopie und ein lesbarer Sicherungsstand vor Änderungen wichtig sind.
Vorschau nur mit denselben Filtern prüfen
Eine CoreProtect-Vorschau wird mit #preview angefordert. Nutze dafür weiterhin Nutzer, Zeit, Radius, Aktion und Material aus deiner geprüften Suche. Beispiel für dieselbe eng gefilterte Suche:
/co rollback u:Spielername t:15m r:12 a:-block i:stone #preview
Das ist ausdrücklich ein Beispiel für eine Vorschau. Führe es im Spiel aus: Die aktuelle Quellenfassung weist eine Rollback-Vorschau aus der Konsole zurück. Prüfe die vorgeschlagene Änderung sorgfältig und vergleiche sie mit dem Vorfall. Die Dokumentation nennt 10 Blöcke als Standardradius; im Plugin ist default-radius konfigurierbar und mit 0 deaktivierbar. Verlasse dich deshalb nicht auf einen ausgelassenen Radius: Setze r: ausdrücklich. CoreProtect: Radiuskonfiguration Prüfe auch die Position, an der du den Befehl ausführst. r: nicht anzugeben bedeutet beim Lookup sogar eine globale Suche. CoreProtect: Befehle · CoreProtect: aktuelle Vorschauprüfung im Quellcode
Eine Vorschau unterstützt nicht jeden Transaktionstyp; die aktuelle Quellenfassung weist etwa Vorschauen bestimmter Sign- und Containeraktionen zurück. Wenn CoreProtect eine Vorschau als nicht unterstützt meldet, leite daraus keine Freigabe für die echte Ausführung ab. Kläre die betroffene Aktion separat oder bleibe bei der lesenden Suche. CoreProtect: RollbackRestoreCommand
Vorschau abbrechen, Rollback gezielt anwenden
Wenn der Umfang nicht stimmt, brich die wartende Vorschau mit /co cancel ab. Der aktuelle Quellcode nimmt dafür den beim selben Absender gespeicherten Vorschauauftrag und markiert ihn intern als Vorschauabbruch. #preview selbst ist noch keine Bestätigung: Für den hier verwendeten Blockfilter zeigt das Plugin die Änderungen nur dem ausführenden Client und schreibt keine echten Rollback-Updates. CoreProtect: Vorschauanzeige CoreProtect: CancelCommand · CoreProtect: Rollback
Warte auf den Abschluss der Vorschau. Stimmt sie genau, verwendet im geprüften Quellstand /co apply vom selben Konto den gespeicherten Vorschauauftrag mit dessen Filtern, Mittelpunkt und Zeitgrenzen. Das ist der echte Eingriff. Dazwischen darf dieses Konto keinen anderen Vorschau-, Rollback- oder Restoreauftrag starten; er könnte den gespeicherten Auftrag ersetzen. CoreProtect: ApplyCommand
Eine Vorschau sperrt weder die Welt noch eine feste Treffermenge. Pausiere deshalb Änderungen im betroffenen Bereich vor der abschliessenden Vorschau bis zum Abschluss der Anwendung. Bei einem offenen Zeitfenster können neue passende Logs hinzukommen. Wiederholst du stattdessen die ursprüngliche Abfrage ohne #preview, werden relative Zeit und aktuelle Position neu ausgewertet; das ist keine Bestätigung derselben Auswahl. Bei fehlendem /co apply kläre den versionsgerechten Ablauf in der Testinstanz, statt diese Abkürzung blind zu verwenden. CoreProtect: Auswahl und Zeitgrenzen
Halte Abfrage und Weltposition fest, kontrolliere die Abschlussmeldung und prüfe danach die betroffenen Stellen mit einem neuen Lookup. Wenn das Ergebnis grösser als erwartet ist oder die Ausführung fehlschlägt, starte nicht vorsorglich eine zweite, breitere Abfrage.
/co undo ist keine allgemeine Weltwiederherstellung. Die Befehlsdokumentation beschreibt es als entgegengesetzte Aktion zum Rollback oder Restore; der aktuelle Quellcode verwendet den jeweils gespeicherten letzten Vorgang des ausführenden Kontos. Bei einer noch wartenden Vorschau leitet undo zum Abbruch weiter. Nach einem ausgeführten Rollback kann es die Gegenaktion auslösen, doch sichere die Welt trotzdem getrennt und kontrolliere das Ergebnis. Ein weiterer Vorgang desselben Kontos kann die gespeicherte Auswahl ersetzen; ein Neustart erhält diese Arbeitssitzung nicht als Wiederherstellungsplan. Die Welt darf sich auch zwischen Rollback und Gegenaktion verändert haben. Im geprüften CommandHandler setzt /co undo coreprotect.restore voraus; reine Rollback-Rechte genügen dafür nicht. CoreProtect: Befehlsrechte Ein Undo verspricht keine erfolgreiche Wiederherstellung jedes beliebigen Zwischenstands. CoreProtect: Befehlsübersicht · CoreProtect: UndoCommand
Wenn du CoreProtect erst einrichtest, beachte die Plugin-Kompatibilität und Installationsschritte. Für die Trennung von Operator-Rechten und einzelnen Plugin-Funktionen hilft Minecraft-Operator-Rechte sicher vergeben.