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Rust OwnerID und ModeratorID kontrolliert vergeben

Rust unterscheidet bei den Server-Adminstufen zwischen moderatorid mit Authentifizierungsstufe 1 und ownerid mit Stufe 2. Facepunch beschreibt Owner als die höchste und Moderator als die zweithöchste Adminstufe. Das ist eine Rangordnung der Rust-Serverauthentifizierung, keine vollständige Liste aller Rechte pro Befehl und kein Ersatz für die Rechteverwaltung eines installierten Plugins. Vergib nur die Stufe, die eine Person wirklich benötigt. Facepunch: Creating a server · Facepunch: Useful Console Commands

Aktualisiert am 07.10.2026

Rust unterscheidet bei den Server-Adminstufen zwischen moderatorid mit Authentifizierungsstufe 1 und ownerid mit Stufe 2. Facepunch beschreibt Owner als die höchste und Moderator als die zweithöchste Adminstufe. Das ist eine Rangordnung der Rust-Serverauthentifizierung, keine vollständige Liste aller Rechte pro Befehl und kein Ersatz für die Rechteverwaltung eines installierten Plugins. Vergib nur die Stufe, die eine Person wirklich benötigt. Facepunch: Creating a server · Facepunch: Useful Console Commands

Das richtige Steam-Konto bestimmen

Die Rolle wird einer Steam-ID zugeordnet, nicht dauerhaft einem sichtbaren Spielernamen. Steam beschreibt die übliche Konto-ID als 64-Bit-ID mit 17 Ziffern; der Profilname lässt sich ändern, die SteamID nicht. Vergleiche die ID deshalb mit dem Profil der Person, bevor du einen Befehl ausführst. Steam Support: SteamID finden

Facepunch zeigt den Serverbefehl users als Weg, Spielernamen und Steam-ID anzuzeigen. Nutze dafür die Rust-Serverkonsole des richtigen Servers, falls dein Hosting-Panel sie anbietet. users ist ein Rust-Serverbefehl, kein SteamCMD-Befehl. Wenn die Oberfläche keine Serverkonsole bereitstellt, frage den Anbieter nach dem vorgesehenen Weg; setze weder Shell- noch Root-Zugang voraus. Behandle die angezeigten Kontokennungen wie personenbezogene Daten und poste sie nicht öffentlich. Facepunch: Creating a server

Nur die benötigte Stufe vergeben

Nutze den vom Anbieter dokumentierten Rust-Konsolenweg oder einen freigegebenen RCON-Client. Facepunch nennt dafür diese Befehle:

ownerid <SteamID64> "<Spielername>"
moderatorid <SteamID64> "<Spielername>"

Führe nur die passende Zeile aus. Die Werte in spitzen Klammern sind Platzhalter. Prüfe vor dem Absenden die vollständige SteamID64 und den Namen gegen die betroffene Person; ein ähnlicher oder früher verwendeter Profilname genügt nicht. Facepunch weist darauf hin, dass die Person nach dem Hinzufügen erneut beitreten muss, damit die Authentifizierungsstufe greift. Im Serverprotokoll sollte beim Beitritt der Hinweis has auth level erscheinen. Facepunch: Creating a server

OwnerID ist die höhere Stufe. Verwende sie nicht als bequemere Variante für eine Person, die nur moderieren soll. Facepunchs Befehlsübersicht kennzeichnet ownerid als Stufe 2 und moderatorid als Stufe 1, aber die Seite nennt sich selbst unvollständig und seit langer Zeit nicht aktualisiert. Leite daraus keine feingranulare Befehlsliste für jede aktuelle Rust-Version ab. Prüfe zusätzliche Plugins separat, denn sie können eigene Berechtigungsregeln haben. Facepunch: Useful Console Commands

Speicherung und direkte Dateibearbeitung

Facepunch dokumentiert, dass Änderungen über ownerid und moderatorid automatisch gespeichert werden. Der verlinkte Facepunch-Commit nennt ausdrücklich das Speichern von users.cfg nach dem Hinzufügen oder Entfernen dieser Rollen. Die Datei liegt im cfg-Ordner der aktiven Serveridentität. Ändere deshalb nicht aus Versehen die Datei einer zweiten Rust-Instanz; wie server.identity die Datenablage auswählt, erklärt Rust server.cfg und Server-Identität verstehen. Facepunch-Commit: users.cfg nach Adminänderungen speichern

Eine manuelle Bearbeitung von users.cfg ist laut Facepunch nur bei gestopptem Server vorgesehen. Erstelle vor der Änderung eine vollständige Sicherung, stoppe die Instanz sauber und prüfe den geplanten Eintrag zuerst in einer separaten Kopie. Nutze für eine Moderatorzeile die aktuelle Dokumentation deiner Rust-Version oder die Vorgabe deines Hosters, statt ein Dateiformat aus einem anderen Serverstand zu übernehmen. Wenn Identität, Dateipfad oder Eintragsformat nicht eindeutig sind, stoppe und frage den Anbieter. Die Schritte zur separaten Backupprüfung stehen unter Gameserver-Backup mit einer Testwiederherstellung prüfen.

Wirkung prüfen und Zugriff wieder entziehen

Lass die ausgewählte Person nach der Änderung neu beitreten und prüfe den Authentifizierungshinweis in der Serverkonsole. Vergleiche auf einer getrennten Testkopie die Anmeldung der berechtigten Person mit einem normalen Testkonto: Die berechtigte Person soll die erwartete Adminstufe erhalten; das Testkonto darf keine Authentifizierungsstufe erhalten. Probiere keine weltverändernden Befehle auf dem Liveserver, um eine Rolle zu testen. Falls das normale Konto unerwartet Adminrechte erhält, stoppe weitere Änderungen und kontrolliere die SteamID, die aktive Serveridentität und die gespeicherte users.cfg.

Erscheint nach dem erneuten Beitritt kein has auth level, kontrolliere zuerst, ob der Befehl an die Konsole des richtigen Rust-Servers ging, ob SteamID64 und Name zusammenpassen und ob du die aktive Serveridentität prüfst. Vergleiche den Eintrag in deren cfg/users.cfg erst nach einem sauberen Stopp. Ändere die Identität nicht als Abkürzung: Damit kann Rust eine andere Datenablage laden.

Wenn du eine Rolle wieder entziehen willst, nimm den passenden aktuellen Serverbefehl für removeowner oder removemoderator; Facepunch führt beide Namen in der unvollständigen Befehlsübersicht auf. Prüfe die Schreibweise und Wirkung an der aktuellen Serverkonsole oder beim Anbieter, bevor du sie auf dem produktiven Server verwendest. Kontrolliere danach erneut die gespeicherte Datei und den Zugang der betroffenen Person. Bei unklarer RCON- oder Konsolenerreichbarkeit hilft Rust RCON-Konsole mit begrenztem Zugriff betreiben.

Quellen