Geyser verbindet Bedrock Clients mit einem Minecraft Java Server, indem es die Netzwerkpakete übersetzt. Floodgate ist eine optionale Ergänzung für die Anmeldung von Bedrock Spielern ohne Java Edition Konto. Java bleibt die Server Edition. Für Bedrock braucht Geyser einen erreichbaren UDP Port; Java Spieler verbinden sich weiterhin über TCP. Prüfe diese Voraussetzungen, bevor du eine Welt oder einen Hosting Tarif darauf ausrichtest. Ob die Editionen deiner Gruppe passen, erklärt Java oder Bedrock wählen.
Was Geyser und Floodgate jeweils tun
Der Java Server verarbeitet weiterhin die Welt, Server Regeln und Erweiterungen. Geyser wandelt nicht die gesamte Java Welt in Bedrock um; Spielmechaniken und Darstellung können abweichen. Mods, die auf jedem Client installiert werden müssen, funktionieren nicht über Geyser.
Floodgate ergänzt die Anmeldung. Ohne Floodgate muss Geyser Bedrock Spieler für einen Java Server auf einem anderen unterstützten Weg anmelden. Floodgate erlaubt Bedrock Konten, dem Java Server beizutreten, ohne ein kostenpflichtiges Java Konto zu benötigen. Es ist optional, aber nicht mit einem offenen Zugang gleichzusetzen: Serverrechte, Whitelist und Kontoschutz bleiben wichtig. Prüfe die aktuelle Plattformunterstützung in den verlinkten Geyser und Floodgate Anleitungen.
Voraussetzungen vor der Installation
- Server-Plattform: Der Ablauf unten gilt für Paper oder Spigot. Geyser hat separate Varianten für Proxy Server, Fabric, NeoForge und den eigenständigen Betrieb. Installiere nur die zur laufenden Plattform passende Datei.
- Versionen: Bedrock, Geyser und der Java Server müssen zusammenpassen. Prüfe vor einem Update die aktuelle Geyser Versionsübersicht; die unterstützten Versionen ändern sich.
- Netzwerk: Java nutzt TCP, Bedrock UDP. Geysers Beispiel verwendet UDP Port 19132. Bei einem verwalteten Host zählt aber der tatsächlich zugewiesene UDP Port, denn ein Java Anschluss beweist keine Erreichbarkeit über UDP.
- Bedrock Gerät: Konsolenversionen sind laut der Minecraft Bedrock Serverhilfe auf hervorgehobene Server beschränkt. Geyser fügt keinen Server zum Konsolenmenü hinzu. Prüfe den konkreten Beitrittsweg auf der jeweiligen Plattform separat.
Wenn dein Anbieter keine Plugins oder UDP Zuordnung erlaubt, reicht eine Geyser Konfiguration allein nicht aus. Kläre Plattform, Plugin Installation und UDP Anschluss vor der Angebotswahl. Gehe bei AeonHost nicht von einem vorinstallierten Geyser oder Floodgate Profil aus; technische Fragen kannst du über /kontakt stellen.
Beispiel: Paper oder Spigot mit Geyser und Floodgate
- Sichere und stoppe den Server. Erstelle ein abgeschlossenes Backup von Welt und Konfiguration, stoppe sauber und behalte den bisherigen Stand. Teste eine bestehende Welt zuerst auf einer getrennten Kopie.
- Lade passende Plugins. Verwende aktuelle Geyser Spigot und Floodgate Spigot Dateien aus den offiziellen Projektquellen. Lege beide in den Plugin Ordner des Paper oder Spigot Servers, starte neu und prüfe das Protokoll auf Ladefehler. Die Floodgate Installationsanleitung beschreibt diesen Plattformweg.
- Stelle die Bedrock Verbindung ein. Setze den Port in der Geyser Konfiguration auf den UDP Anschluss, den dein Host zugewiesen hat. Folge bei abweichender Adresse oder Zuordnung den Angaben des Hosters. Java Spieler verwenden weiterhin den Java TCP Anschluss.
- Aktiviere Floodgate für Bedrock. Setze in Geyser
auth-typeauffloodgateund starte neu. Lass die Java Authentifizierung aktiv; schalteonline-modenicht aus Bequemlichkeit auffalse. Bei Proxy oder Standalone Setups gelten eigene offizielle Anleitungen für Weiterleitung und Schlüssel. - Prüfe beide Wege. Führe in der Serverkonsole
geyser connectiontest <IP> <UDP-Port>aus. Verbinde danach einen Java Client über TCP und einen Bedrock Client über die öffentliche UDP Adresse. Falls Konsolenspieler dazugehören, teste zusätzlich auf ihrer Konsole.
Die Zuordnung des Netzwerkprotokolls ist wichtig: Ein UDP Port kann nicht durch blosses Öffnen derselben Zahl über TCP ersetzt werden. Die Geyser Anleitung zur Verbindungsprüfung erklärt den Unterschied ausdrücklich. Frage bei einem verwalteten Server nach, ob der konkrete Anschluss als UDP freigegeben ist und ob ein eigener Port zugewiesen werden muss.
Anmeldung und Schlüssel schützen
Floodgate erzeugt einen Schlüssel für die Bedrock Anmeldung. Behandle key.pem wie einen Zugangsschlüssel: Veröffentliche ihn nicht und kopiere ihn bei einem Proxy nur zwischen Serverteilen, die du kontrollierst. Die offizielle Floodgate Anleitung warnt ausdrücklich vor einer Weitergabe. Proxy Netzwerke benötigen zusätzlich vertrauenswürdige Spielerdatenweiterleitung.
Bedrock Namen können mit einem Präfix erscheinen. Prüfe bei einer Whitelist deshalb den Identifier, den Floodgate für den Spieler verwendet. Die Java Anmeldung bleibt davon getrennt; ein offline eingestellter Java Server ist kein Ersatz für Floodgate.
Häufige Fehler gezielt eingrenzen
- Java kann beitreten, Bedrock nicht: Prüfe UDP Port, öffentliche Zuordnung und Firewall. Die Java TCP Prüfung testet Geyser nicht.
- Version oder Anmeldung passt nicht: Vergleiche die aktuelle Geyser Versionsseite,
auth-typeund den Floodgate Namen in der Whitelist. Teile den Floodgate Schlüssel niemals. - Ein Konsolenspieler findet den Server nicht: Das kann an der Serverliste der Konsole liegen. Geyser ändert die Bedrock Servermenüs nicht; prüfe den unterstützten Weg dieser Plattform separat.
Bei Änderungen an Server Plugins helfen die Hinweise zum Installieren von Minecraft Plugins. Wenn der Server danach nicht startet, sammelt die Startfehler Checkliste die nächsten Prüfungen.
Quellen
- GeyserMC: Setup – Plattformvarianten, Bedrock UDP Listener, Portbeispiel und Verbindungstest.
- GeyserMC: Häufige Fragen – Übersetzung, Richtung, Authentifizierungsoptionen und Grenzen.
- GeyserMC: Versionsübersicht – aktuelle Kombinationen und plattformspezifische Versionsgrenzen.
- GeyserMC: Verbindungsprobleme beheben – Java TCP und Bedrock UDP sowie Portprüfung.
- GeyserMC: Floodgate einrichten – Plugin Installation,
auth-typeund Schutz des Floodgate Schlüssels. - Minecraft Hilfe: Bedrock Server beitreten – Einschränkung der Konsolenversionen auf hervorgehobene Server.